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Noch genug Trinkwasser für den Kreis Euskirchen
© Daniel Dähling
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Noch genug Trinkwasser für den Kreis Euskirchen

Die anhaltende Trockenheit macht dem Erftverband keine Sorgen. Durch den fehlenden Regen liege die Neubildung von Grundwasser zwar im zweiten Jahr in Folge unter dem langjährigen Durchschnitt.Trotzdem sei die Trinkwasserversorgung im Kreis Euskirchen und der Region nicht gefährdet, sagt Bernd Bucher, der Chef des Erftverbands. Die Grundwasserspeicher füllen sich in der Regel in den Wintermonaten von November bis April und das vergangene Winterhalbjahr sei bei uns normal feucht gewesen, so Buchner weiter. Von Mai bis Oktober werde der Regen von den Planzen direkt aufgenommen und gelange gar nicht erst in Grundwasser.

Die Erft im Euskirchener Erftpark soll bald wieder in einem natürlicheren Bett fließen. Das hat der Erftverband angekündigt. Die Erft soll dann nicht mehr gerade sondern in Bögen durch den Erftpark fließen.Der Erftverband rechnet in den nächsten Wochen mit der Genehmigung der Bezirksregierung für die Renaturierung der Erft. Das Projekt sei wichtig für Tier und Mensch, heißt es vom Chef des Erftverbands. Mit den Arbeiten zur Renaturierung der Erft in Euskirchen will der Erftverband im Winter starten. Im Sommer 2020 soll die Erft dann im neuen Bett fließen.

Der Erftverband verteidigt auch das Mähen von Uferböschungen und Wiesen in Bach- oder Flussnähe. Es habe zuletzt immer wieder mal Kritik an den Arbeiten gegeben, heißt es vom Erftverband. Vor allem mit Hinblick auf das Insektensterben. Oftmals sei das Mähen der Uferböschungen aber notwendig für den Hochwasserschutz, sagt der Verband. An Gewässern, die durch Waldgebiete verlaufen oder an renaturierten Bachläufen werde aber nicht gemäht. Außerdem lege der Erftverband zum Insektenschutz Blühstreifen und Blühwiesen an – zum Beispiel an der Swist.



Veröffentlicht: Donnerstag, 04.07.2019 08:35

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