
Niedrigwasser könnte Wirtschaft im Kreis Euskirchen beeinflussen
Das anhaltende Niedrigwasser auf den deutschen Wasserstraßen ist auch für viele Unternehmen im Kreis Euskirchen und der Region ein Thema. Die IHK Aachen hat Betriebe aus dem Kreis Euskirchen, der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren und Heinsberg befragt.
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Demnach unterstützen mehr als 80 Prozent der teilnehmenden Unternehmen zumindest eingeschränkt eine vorübergehende Lockerung des Sonntagsfahrverbots für Lkw. Damit sollen mögliche Engpässe beim Transport abgefedert und Lieferketten stabil gehalten werden.
Noch keine Auswirkungen
Für die meisten Betriebe im Kreis Euskirchen und der Region hat die Niedrigwasserlage bislang zwar noch keine spürbaren Lieferausfälle verursacht. Rund drei Viertel der Befragten berichten von keinen direkten betrieblichen Folgen. Einige Unternehmen melden jedoch bereits höhere Kosten, längere Transportwege und zusätzlichen logistischen Aufwand.
IHK fordert Maßnahmen
Die IHK warnt deshalb davor, die bisher eher begrenzten Auswirkungen zu unterschätzen. Sie fordert eine bessere Abstimmung über Nordrhein-Westfalen hinaus sowie langfristige Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen und Wasserstraßen.