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Nicht nur Lob für Kampagne "Silent Rider"
© Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber
Wer mit seinem Fahrzeug ordnungsgemäß unterwegs ist, freut sich über ein grün blinkendes „Danke“, das auf dem neuen Lärmschutzdisplay an der Kermeterhochstraße erscheint.
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Nicht nur Lob für Kampagne "Silent Rider"

Vor einem Monat hat sich das Aktionsbündnis gegen Motorradlärm gegründet. Die Idee, sich gemeinsam gegen unerwünscht laute Biker zusammenzuschließen, kommt aber nicht in allen betroffenen Kommunen gut an. Hellenthal will sich beispielsweise nicht dem Projekt anschließen.

Bürgermeister Westerburg sagte im Radio Euskirchen Gespräch, es könne nicht sein, dass sich die Rathäuser zusammenschließen müssen, um eine Kampagne zu starten. Er sieht die Aufgabe ganz klar beim Bund. Er soll gesetzlich zu laute Motorräder verbieten. Und das Land soll die Polizei zu mehr Kontrollen bringen. In Hellenthal sind die Strecken am Hollerather Berg sowie durch Ingersberg und Eichen sehr beliebt bei Bikern, sagt Westerburg.

Das benachbarte Schleiden ist Teil des Bündnisses. Dort sagt der Bürgermeister, er hoffe so mehr Aufmerksamkeit beim Bund und der EU zu bekommen. Je mehr Kommunen mitmachen, umso größer werde der Druck.

Auch Bad Münstereifel will ein Zeichen setzen und hat dafür am Dienstagabend die Weichen gestellt. Die Politik hat jetzt beschlossen, Geld für die Kampagne bereit zu stellen. 5.000 Euro kommen dafür aus dem Haushalt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.07.2019 14:22

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