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Neues Gefahrenabwehrzentrum in Mechernich geplant
© Monika Fliegner
Eine Übung am Brandschutzzentrum in Schleiden.
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Neues Gefahrenabwehrzentrum in Mechernich geplant

Bessere Reichweite, mehr Kapazität und mehr Sicherheit für den Ernstfall: Der Kreis Euskirchen plant ein neues Gefahrenabwehrzentrum in Mechernich.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2026 13:14

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Schimmel, Kälte und Fahrzeughallen, die zu niedrig für moderne Einsatzfahrzeuge sind – so sieht die Realität im Kreisbrandschutzzentrum in Schleiden aus. Der Kreis Euskirchen plant deshalb ein neues Gefahrenabwehrzentrum in Mechernich.

Das aktuell Brandschutzzentrum in Schleiden ist seit über 50 Jahren in Betrieb und war ursprünglich als Baubetriebshof geplant, nie als Feuerwehrzentrum. Heute ist die Bausubstanz marode. Die Heizung schafft nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebenen Mindesttemperaturen. Dazu kommen Stolper- und Rutschgefahren auf dem Gelände. Wegen der Hanglage gibt es keinerlei Möglichkeit, das Gelände zu erweitern.

Ein unabhängiges Gutachten kommt zu dem Schluss: Eine Sanierung wäre mit erheblichem Aufwand verbunden und voraussichtlich nicht wirtschaftlich. Dazu kommt ein strukturelles Problem: Vom Standort Schleiden aus ist nicht einmal jeder dritte Einwohner im Kreis Euskirchen innerhalb von 20 Minuten erreichbar. Und nur ein Viertel der Feuerwehrstandorte im Kreis kann das Zentrum in dieser Zeit überhaupt anfahren.

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Das soll der Neubau in Mechernich können

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Der Neubau in Mechernich soll Feuerwehr, Katastrophenschutz und Zivilschutz unter einem Dach bündeln und rund 3.500 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige im Kreis aus- und fortbilden. Für den Krisenfall sind außerdem eine Nottankstelle, ein Notbrunnen sowie ein gesichertes Ausweich-Lagezentrum geplant.

Der Neubau soll zwischen knapp 19 und gut 35 Millionen Euro kosten. Das Geld soll zum Teil aus dem NRW-Infrastrukturgesetz kommen. Der Kreistag soll am 1. Juli über die weitere Planug entscheiden.

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