
Nach der VR-Bank Nordeifel wird damit auch die e-regio den Kernort Kall zugunsten eines Neubaus im Gewerbegebiet zwischen Kall und Scheven verlassen. Der e-regio-Standort in der Hindenburgstraße stand bei der Flut 2021 unter Wasser. Seitdem hat die e-regio einen neuen Standort gesucht und offenbar jetzt am Heidehof gefunden. Dort sollen auf 1,4 Hektar neue Betriebsgebäude und Lager entstehen. In vier Jahren soll alles fertig sein.
Das neue Grundstück habe demnach mehrere Vorteile: Es sei kein Überflutungsgebiet, habe eine gute Verkehrsanbindung sowie viel Platz für Gebäude, Lager und Fuhrpark. Am Standort Kall kümmert sich die e-regio um ihr Stromnetz sowie die Solar- und Windparks.
Für den Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Esser ist der Wegzug aus dem Kernort kein Problem. E-regio habe sich klar zum Standort Kall bekannt und die Arbeitsplätze würden vor Ort erhalten, sagt er. Bis zum Umzug will der Energiedienstleister die Gebäude an der Hindenburgstraße weiter nutzen.
Kunden haben seit August mit dem neuen Kundencenter an der Bahnhofstraße bereits eine neue Anlaufstelle.