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Neuer Ansatz im Mordfall Claudia Ruf
© Kreispolizeibehörde Euskirchen
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Neuer Ansatz im Mordfall Claudia Ruf

Der Mordfall Claudia Ruf hat Mitte der 90er Jahre die Menschen hier in der Region erschüttert: Das elfjährige Mädchen war in Grevenbroich verschwunden und zwei Tage später an einem Feld bei Euskirchen-Oberwichterich tot aufgefunden worden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2023 10:46

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Das Verbrechen wurde bisher nicht geklärt. Jetzt gibt es eine weitere DNA-Reihenuntersuchung. Und zwar in Recklinghausen. Hintergrund ist: Am Tag, als das Mädchen verschwand, wurde dort von einem Zeugen ein Auto mit Recklinghausener Kennzeichen gesehen. Der ermittelnden Bonner Mordkommission liegen nur Fragmente des Kennzeichens vor. Seinerzeit wurden laut Polizei etwa von den Beobachtungen abweichende Fahrzeugtypen nicht weiter überprüft. Jetzt werde der Personenkreis zu jedem festgestellten Kennzeichen geprüft, heißt es. Um die 200 Männer werden nun zu einer DNA-Untersuchung eingeladen. Sie soll an den letzten beiden Samstagen im April stattfinden. Bereits Ende 2019 hatte es einen Massengentest gegeben, rund 2.000 DNA-Proben wurden untersucht. Sie führten nicht zu einem Tatverdächtigen.

Weitergehende Informationen zu dem Mordfall Claudia Ruf sind auf der Webseite der Bonner Polizei unter https://bonn.polizei.nrw/MKRuf veröffentlicht. Hinweise werden über ein auf der Webseite integriertes Hinweisformular und das Hinweistelefon der Bonner Mordkommission 0228 - 15 71153 (ab dem 17.04.2023 zwischen 07:00 und 16:00 Uhr) oder von jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

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