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Neue Wolfsnachweise in der Nordeifel
© Pixabay (Symbolbild)
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Neue Wolfsnachweise in der Nordeifel

In Schleiden hat ein Wolf ein Rotwildkalb getötet. Das hat jetzt das Landes-Umweltamt bestätigt. Demnach hat am 10. September 2021 ein Wolfsrüde das Tier gerissen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.12.2021 08:52

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Den selben Wolf haben Experten im Frühsommer bei Büllingen und Bütgenbach in Belgien genetisch erfasst. Wie die Wissenschaftler herausgefunden haben, trage der Wolf genetische Merkmale von Wölfen aus dem Alpenraum. Dass die Tiere Nordwest-Deutschland erreichen, sei nicht ungewöhnlich.

Auch im Rheinisch-Bergischen-Kreis, am Niederrhein und in Köln sind in den vergangenen zwei Jahren Wölfe aus dem Alpenraum erfasst worden.

Weitere Wolfsnachweise in der Region hat es im Herbst bei Monschau an einen toten Schaf und in Hürtgenwald an einem gerissenen Reh gegeben.

Das Landesumweltamt rät Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Eifel/Hohes Venn, wolfsabweisende Zäune aufzubauen. Das gelte auch für die Pufferzone um das offizielle Wolfsgebiet bei uns.

In den Wolfsgebieten und Pufferzonen bezahlt das Land Elektrozäune. Ohne entsprechende Schutzeinrichtungen bekommen Halter von durch Wölfe getötete Tiere keinen Schadenersatz.

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