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Neu im Kreis: Radfahren wie in den Niederlanden
© Radio Euskirchen
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Neu im Kreis: Radfahren wie in den Niederlanden

Radeln nach Zahlen: So funktioniert das neue Knotenpunktsystem für Radfahrer, das jetzt auch im Kreis Euskirchen aufgebaut wurde. Das neue System soll eine einfache Tourenplanung für Radtouren ermöglichen. Die Knotenpunkte verlaufen wie eine Wabe durch den gesamten Kreis und auch über die Kreisgrenze hinaus.

Veröffentlicht: Freitag, 23.06.2023 05:53

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Es ersetzt das bisherige Radverkehrsnetz: Sobald sich Radstrecken kreuzen, befindet sich an der jeweiligen Stelle ein Knotenpunkt mit Beschilderung und Infotafel. So zeigen die Wegweiser die Richtung und Nummer der nächsten Knotenpunkte an. Man radelt also nach Zahlen. 120 dieser Knotenpunkte gibt es im Kreis.

Angelehnt ist das neue System an die bestehenden Eifelschleifen und Eifelspuren für Wanderer, erklärt Marcus Sprung, der Fahrradbeauftragter der Kreisverwaltung Euskirchen. Er will auch Sehenswürdigkeiten in die Routen einbinden.

Auch eine digitale Karte der Radwege soll folgen und die Tourenplanung künftig vereinfachen, heißt es aus der Kreisverwaltung. Radelnde können sich dann vorab die Reihe der Knotenpunkte raussuchen, die sie anfahren möchten, und dann entlang der Nummern fahren.

350.000 Euro hat der Bau des neuen Systems gekostet. 70 Prozent wurden dabei vom Land NRW gefördert. In den Niederlanden ist das System bereits etabliert.

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