Nächster Prozess im Kölner Drogenkrieg startet

Am Kölner Landgericht startet am Mittwoch der nächste Prozess rund um den sogenannten „Kölner Drogenkrieg“. In dem gesamten Komplex geht es um 350 Kilo gestohlenes Marihuana. Die Folgen: Sprengstoffexplosionen und Folter. Am Mittwoch sitzt der Vater des mutmaßlichen Drogenchefs auf der Anklagebank.


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Ihm wird Beihilfe zum Drogenhandel, versuchte räuberische Erpressung und Geldwäsche vorgeworfen. Er soll laut Anklage versucht haben, der Gruppe zu helfen, die gestohlenen Drogen zurück zu bekommen. Dazu soll er im Sommer 2024 mehrere mutmaßliche Verantwortliche in sein Restaurant in Köln bestellt und sie ausgefragt haben. Dabei sollen sie kurzzeitig gefesselt gewesen sein und ihnen sei indirekt mit Entführung und Folter gedroht worden.

Außerdem soll der Angeklagte nach der Verhaftung seines Sohnes Drogengelder angenommen und weitergeleitet haben. Die Staatsanwaltschaft geht von mehr als 300.000 Euro aus. Ein Urteil wird Ende März erwartet. 

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