
Nach Gemeinde-Betrug vier Jahre ins Gefängnis
Ein früherer Beamter aus Hürtgenwald wollte sich auf Kosten der Eifel-Gemeinde ein schönes Leben machen. Jetzt muss er wegen Untreue mehrere Jahre ins Gefängnis. Das haben die Richter am Aachener Landgericht entschieden. Der Mann soll unter anderem Ipads auf Kosten der Gemeinde bestellt haben und alle technischen Geräte sind bei der Privatadresse angekommen. Der Gemeinde ist ein Schaden in Höhe von 550.000 Euro entstanden. Das waren alles fiktive Abrechnungen. Statt Iphones hatte der Mann angegeben, Parkbänke und Spielgeräte für die Gemeinde bestellt zu haben. Für diesen Betrug muss er viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Lange Zeit hatte im Rathaus niemand den Schwindel bemerkt. Eine Kaufsucht des Mannes wollten die Richter nicht gelten lassen – auch die Behauptung, die Gemeinde habe es ihm zu einfach gemacht, brachte keine Strafminderung.
Veröffentlicht: Dienstag, 06.08.2019 12:43