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Bach im Wald
© Quelle: Wald und Holz NRW, Robert Behnke
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NABU zum Tag des Artenschutzes

Freitag (03.03.) war der internationale Tag des Artenschutzes. Der Naturschutzbund Euskirchen legt seinen Fokus in diesem Jahr auf das Ökosystem Bach. In den Bächen der Hocheifel leben Bachforellen und Amphibien. Da Bäche zunehmend begradigt werden, wird das Leben dieser Tiere erschwert, erklärt eine Sprecherin des NABU Euskirchen.

Veröffentlicht: Freitag, 03.03.2023 14:13

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Auch das Fällen von Bäumen verändere den Lebensraum. Dadurch komme mehr Sonne auf die Bachauen, die Bäche trocknen in der Folge schneller aus. Gibt es weniger Bachforellen, dann findet auch der Schwarzstorch weniger Nahrung. Gerade der Schwarzstorch liege dem NABU besonders am Herzen. Er lebe sehr zurückgezogen in der Hocheifel.

Sich ändernde Ökosysteme schaden nicht nur dem Schwarzstorch, sie beeinflussen auch unser Leben durch den Klimawandel und zunehmende Hochwasserereignisse.

Das Fällen von alten Buchen und Eichen bedrohe die Artenvielfalt zusätzlich. Oft werden diese gefällt, weil sie viel Geld bringen. Bis zu 4000€ pro Eiche. Eine Sprecherin des NABU befürchtet, dass die Gebiete zu spät wieder aufgeforstet werden. Dadurch würden heimische Arten verdrängt. Der Waldboden sei plötzlich der Sonne ausgeliefert. Er trocknet aus, die Pflanzen, Insekten und Amphibien verschwinden.

In der Eifel gebe es viele Fichtenwälder, diese bieten den heimischen Arten kaum ein Zuhause, weil Fichten bei uns nicht heimisch seien. Der NABU begrüße Bemühungen der Städte neue Laubwälder zu schaffen. Gerne berate der NABU die Gemeinden im Kreis dabei. 

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