
Monatelange Straßensperrungen "nicht akzeptabel"
Die zerstörte Infrastruktur ist für den Euskirchener Bürgermeister das drängendste Problem nach der Flutkatastrophe vor anderthalb Monaten. Dass die Stadt quasi abgeschnitten von der Region sei, sei nicht akzeptabel. Bürgermeister Sacha Reichelt fordert hier ein schnelleres Handeln der Verantwortlichen.
Veröffentlicht: Dienstag, 31.08.2021 04:36
Es könne nicht sein, dass die Straßenbauer etwa woanders jetzt Schönheitsreparaturen durchführen und Pendler hier monatelang noch mit Vollsperrungen zu kämpfen haben, sagt Reichelt. Der Bürgermeister sorgt sich auch um die Arbeitskräfte, die aus der Eifel nach Euskirchen einpendeln. Sie dürfen wegen der noch absehbar langen Streckensperrung der Eifellinien nicht verloren gehen.
Ab September wird sich in Euskirchen eine Arbeitsgruppe Wiederaufbau treffen. Hier wollen Vertreter von Politik und Stadtverwaltung entscheiden, wie der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe insgesamt ablaufen soll.