
In Euskirchen wurde die Anlage bereits an 13 verschiedenen Messstellen zum Einsatz gebracht. In der Regel wechselt der Blitzer wöchentlich seinen Standort. In Weilerswist ist er seit dieser Woche an seinem fünften Standort. In Euskirchen sind nach Angaben der Stadt bisher mehrere Tausend zu schnelle Autos erwischt worden. Auf Weilerswister Gebiet hat der Anhänger bisher 950 Tempoverstöße registriert.
Ziel: Sicherheit auf den Straßen erhöhen
Beide Kommunen sagen: Die meisten Rückmeldungen waren bisher positiv. Der Weilerswister Bürgermeister betont: Es gehe nicht um Abzocke, sondern darum, besonders vor Kitas, Schulen und Unfallschwerpunkten nicht zu schnell zu fahren:
Viele Bürgerinnen und Bürger sagen uns, dass sie sich an einigen Stellen inzwischen deutlich sicherer fühlen. Genau das ist unser Ziel: mehr Rücksicht und mehr Verkehrssicherheit.
Auch die Stadt Euskirchen sagt, grundlegendes Ziel der Anlage sei die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Dass bei Verstößen Einnahmen erzielt werden, sei nachrangig. Der Wunsch sei grundsätzlich, keine Einnahmen zu erzielen, da sich dann alle ordnungsgemäß verhalten würden.
In Euskirchen noch keine schwarze Null
Aus organisatorischen Gründen werden alle Bußgelder - auch für die Gemeinde Weilerswist - durch die Stadt Euskirchen verschickt. Der mobile Blitzer ist geleast. Drei Viertel der Kosten zahlt Euskirchen, ein Viertel Weilerswist. Die Stadt Euskirchen geht davon aus, dass der Blitzer-Anhänger innerhalb des Kalenderjahres die Kosten wieder eingespielt hat. In Weilerswist ist das schon der Fall: Die Maßnahme sei kostendeckend, so der Bürgermeister.