
Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, kann sich auf die Bank setzen, mit einem Schild anzeigen, wohin er oder sie möchte und dann auf eine Mitfahrgelegenheit hoffen. Nach fünf Jahren fällt die Bilanz des Projekts aber eher mäßig aus. Und das, obwohl das ganze 60.000 Euro gekostet hat.
Der Großteil der Kosten wurde zwar durch Fördergelder gedeckt, Schleidens Bürgermeister Pfennings sagte uns aber, dass er das Projekt nicht wirklich als Erfolg sieht. Er habe das Projekt auch nur als Bürgermeister übernommen und hätte selbst die Finger davon gelassen. Pfennings nennt auch Beispiele aus dem Alltag: Immer mal wieder habe er angehalten, weil Leute auf der Mitfahrbank saßen. Das waren aber meist Touristen, die sehr überrascht waren, dass der Bürgermeister sie mitnehmen wollte.
Die Hauptursache, warum das Projekt nicht so großen Anklang findet, sieht Pfennings vor allem darin, dass man mit der Bank nicht planen kann. Im Gegensatz zu den ÖPNV-Angeboten und dem Angebot MiKE müsse man bei der Bank hoffen, dass jemand auch anhält.