
Ministerin stellt Spielregeln für den Wiederaufbau klar
Die Müllberge nach der Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen waren gigantisch. Doch nicht nur die Schäden waren hoch, auch die Entsorgungskosten des ganzen Mülls. Und da gibt es jetzt gute Nachrichten aus Düsseldorf. Wie NRW-Bauministerin Scharrenbach beim Wiederaufbau-Dialog in Bad Münstereifel mitgeteilt hat, wird die Landesregierung eine wichtige Frist verlängern.
Veröffentlicht: Montag, 22.11.2021 07:15
Eigentlich müssen die Kommunen bis Ende des Jahres nachweisen, welche Kosten ihnen durch die Entsorgung des Flutmülls entstanden sind. Jetzt sollen die Rathäuser aber ein halbes Jahr länger Zeit bekommen in Düsseldorf die Rechnung vorzulegen.
Die Ministerin hat bei ihrem Besuch in Bad Münstereifel aber auch nochmal ein paar Spielregeln klargestellt. Wenn Unternehmer ihre durch die Flut zerstörten Betriebe nicht wieder aufbauen, bekommen sie auch keinen Schadenersatz von Bund und Land.
Wer sein Haus mit Geld aus dem Wiederaufbau-Fonds wiederherrichtet, dürfe es in den nächsten fünf Jahren nicht verkaufen. Die Hilfsgelder dürften nicht zum Handeltreiben führen, sagte Scharrenbach weiter.