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Mehr Training in der Schavener Heide - Tabus für Spaziergänger
© Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
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Mehr Training in der Schavener Heide - Tabus für Spaziergänger

Die Bundeswehr will in der Schavener Heide bei Mechernich im nächsten Jahr mehr trainieren. Nach Jahren will die Bundeswehr in der Schavener Heide wieder anfangen, an einer Schießbahn zu üben. Nach Angaben der Stadt Mechernich kommt es im Jahr zu einigen Dutzend Beschwerden von Anwohnern, etwa aus Satzvey, weil es zu laut sei. Der Schießbetrieb soll mittelfristig komplett in eine Schießhalle verlagert werden. Wann genau das sein wird, hat die Bundeswehr aber noch nicht gesagt.

Wenn die rote Flagge an der Schavener Heide zwischen Kommern und Satzvey weht, darf niemand hier mehr durch. Auf das Verbot macht die Bundeswehr jetzt nochmal aufmerksam, nachdem ein Moto-Cross-Fahrer einen Strafzettel bekommen hat. Das kann ab 50 Euro kosten. Für Spaziergänger und Radfahrer ist das Gebiet an Werktagen von 7 bis 17 Uhr Tabu, weil Rettungskräfte, Polizei und Bundeswehr hier üben – zum Beispiel auch die Baumkletterer der Polizei, die Baumhausbewohner im Hambacher Forst von den Bäumen geholt haben.

Bei einem Ortstermin der Bundeswehr mit dem Ordnungsamt der Stadt Mechernich wurde unter anderem über die Übungszeiten gesprochen. Zurzeit werde die Schavener Heide an etwa 230 Übungstagen zu 75 Prozent ausgelastet, sagte Oberstabsfeldwebel Küpper bei dem Ortstermin. Die Bundeswehr habe auf den Ringstraßen in der Schavener Heide zehn verschiedene Szenarien angelegt. Dort können sich etwa Militärfahrer realitätsnah auf die Straßenverhältnisse mit Sperren und Bombentrichtern in Afghanistan oder Mali vorbereiten.


Veröffentlicht: Dienstag, 30.07.2019 05:45

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