
Mehr Tiere in der Corona-Zeit vermittelt
In der Corona-Zeit wollen sich mehr Leute ein Haustier anschaffen. Das meldet der Deutsche Tierschutzbund und auch das Kreistierheim Mechernich spürt die Nachfrage im Moment ganz deutlich. Das Tierheim hat in der Corona-Zeit etwa 20 bis 25 Tiere vermittelt. Darunter waren meistens Katzen und Kaninchen.
Vom Kreistierheim heißt es, man müsse mittlerweile mit allem rechnen. Auch exotische Tiere sind in den vergangenen Monaten angekommen und vermittelt worden. Schlangen zum Beispiel. Das kleine Schweinchen, das am Zülpicher See aufgetaucht war, ist jetzt übrigens auch vermittelt. Schweinchen Babe wurde umbenannt, heißt jetzt Rosa und wohnt bei seinem neuen Besitzer in Euskirchen.
Sich spontan ein Haustier zu holen, ist allerdings keine gute Idee. Darauf müssen Tierheime immer wieder hinweisen, denn viele Menschen unterschätzen, wie viel Arbeit Tiere machen und geben sie später wieder zurück.
Das Kreistierheim Mechernich befürchtet, dass die Auswirkungen der Corona-Krise im Winter auch negativ zu spüren sein werden und die Menschen dann viele Tiere im Tierheim abgeben. Zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit oder weil sie in Kurzarbeit stecken und sie sich ihre Tiere nicht mehr leisten können.
Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2020 12:40