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Mehr Sexualdelikte an Bahnhöfen: Köln besonders betroffen
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Mehr Sexualdelikte an Bahnhöfen: Köln besonders betroffen

Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen sind zunehmend Schauplätze von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Besonders betroffen ist Köln, ein zentraler Knotenpunkt für Pendlerinnen und Pendler aus dem Kreis Euskirchen.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.01.2025 05:45

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72 gemeldete Fälle an Kölner Bahnhöfen

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Die Zahl der Sexualdelikte an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Laut aktuellen Zahlen des Landeskriminalamtes (LKA) wurden im Jahr 2023 insgesamt 397 Fälle registriert, was mehr als eine Verdopplung im Vergleich zu 2019 darstellt, als 168 Fälle erfasst wurden. Besonders betroffen ist die Stadt Köln, die mit 72 gemeldeten Fällen im Jahr 2023 die höchste Zahl an Vorfällen aufweist. Köln ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt in NRW, sondern auch ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, den viele Pendlerinnen und Pendler aus dem Kreis Euskirchen täglich nutzen. Auf Platz zwei der Statistik folgt Düsseldorf mit 31 Fällen, gefolgt von Essen (28), Dortmund (27) und Münster (22).

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Kein Ausreißer durch Corona-Jahre

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Die Corona-Jahre 2020 und 2021 verzeichneten mit 157 bzw. 141 Fällen zwar einen Rückgang, was auch auf das geringere Personenaufkommen an Bahnhöfen zurückzuführen ist. Dennoch zeigt der Vergleich mit den Vor-Pandemie-Zahlen von 2019, dass die Fallzahlen bis 2023 erheblich gestiegen sind. Erfasst wurden Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowohl an Bahnhöfen als auch auf den dazugehörigen Vorplätzen.

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