Schuld daran sei der heiße Sommer, so seien die Menschen im Kreis öfter schwimmen gegangen. Die Rettungsschwimmer hätten folglich vermehrt Menschen vor dem Ertrinken retten und Erste Hilfe leisten müssen. Zu weiteren Aufgaben der DLRG gehöre es in Schwimmbädern Bademeister zu stellen, da die Bäder im Kreis zu wenig Personal hätten. Außerdem bewache sie den Strand am Wassersportsee Zülpich und den Freilinger See. Neben der Sicherung von Gewässern führt die DLRG auch Veranstaltungen durch und bildet neue Rettungsschwimmer und –taucher aus.
Es engagieren sich auch immer mehr Menschen im Kreis bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Sie hat jetzt über 1500 Mitglieder und sucht noch mehr neue Rettungsschwimmer. Nach eigenen Angaben bildet sie ihre Mitglieder immer besser aus. 300 Rettungsschwimmscheine hat die DLRG im vergangenen Jahr ausgestellt. Die Zeit, die sie in die Ausbildung Ihrer Mitglieder investierte, hat sich fast verdreifacht. Neue Mitglieder erhalten vor ihren ersten Einsätzen eine Basisausbildung. Sie lernen u.a. zu funken, erste Hilfe zu leisten und werden auf belastende Situationen vorbereitet. Es gibt neue Bootsführer sowie Signalleute, die beim Einsatz die Rettungstaucher überwachen.