
© Daniel Dähling
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Das bestätigt uns der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Kreises Euskirchen auf unsere Nachfrage. Der Entwicklungsstand der Kinder habe sich messbar verschlechtert. Die Fachleute sprechen dabei von einer leichten Verschlechterung. Ein klarer Rückschluss auf die Corona-Maßnahmen sei hier derzeit noch nicht bestätigt. Zumindest aber naheliegend sagt die Leiterin Kerstin Paul.
"Man kann sicherlicher sagen, dass die Kindergartenzeit, die Förderung in der KiTa, den Kindern fehlt. Vielleicht gibt es auch familiäre Belastung durch Corona, durch die Lockdowns und mangelnde soziale Kontakte. Ich denke schon, dass sich das auf die Kindern ausgewirkt hat."
Besonders deutlich sei, dass sich bei Kindern von nicht muttersprachlichen Eltern die Sprache um sieben Prozent verschlechtert hat. Hier habe mehr als jedes zweite Kind Auffälligkeiten gezeigt.
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