
Medikamentenengpässe befürchtet
Viele Alltags-Medikamente werden in Apotheken in unserer Region häufig knapp. Der Grund: Seit der Corona-Pandemie kommt es immer wieder zu Lieferengpässen. Die Apotheker-Kammer Nordrhein macht jetzt darauf aufmerksam, dass der Iran-Krieg die Situation auch für den Kreis Euskirchen wieder verschärfen könnte.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 16:38
Es vergehe kein Tag, an dem Apotheken in unserer Region nicht mehrmals mit Lieferengpässen zu kämpfen hätten, so die Apothekerkammer. Für Patienten bedeutet das oft: Unsicherheit und lange Wartezeiten, bis Alternativen gefunden sind.
Das Problem: Es herrsche eine globale Abhängigkeit von einigen wenigen Produktionsstandorten, die vor allem in Asien sind. Wenn dort eine Fabrik ausfällt oder durch Spannungen wie dem Iran-Krieg Transportwege dicht sind, führt das zu großen Engpässen.
Die Kammer fordert deswegen mehr Produktions-Standorte in Europa und mehr Handlungsspielraum für Apotheken, um schneller an Ersatz-Medikamente zu kommen.