
Mechernich: Keine Ermittlungen nach Drohnen-Alarm
Die mutmaßlichen Drohnen über dem Bundeswehrstandort in Mechernich waren offenbar gar keine. Die Staatsanwaltschaft Köln geht inzwischen davon aus, dass Passagierflugzeuge mit Drohnen verwechselt wurden – deshalb gibt es keine strafrechtlichen Ermittlungen.
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Anfang August waren über dem Bundeswehrstandort in Mechernich mehrere vermeintliche Drohnen gesichtet worden. Jetzt ist klar: Nach aktuellem Stand wird es in dem Fall keine strafrechtlichen Ermittlungen geben. Wie die Staatsanwaltschaft Köln auf Nachfrage von Radio Euskirchen mitgeteilt hat, spricht nach der Auswertung von Flugdaten und Flugrouten alles dafür, dass es sich bei den beobachteten Flugobjekten um normale Passagierflugzeuge gehandelt hat. Die Maschinen befanden sich demnach im Anflug auf den Flughafen Köln/Bonn oder waren dort gerade gestartet.
Sicherheitsdienst soll Flugzeuge verwechselt haben
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Sicherheitsdienst in der Nacht zum 7. August die Flugzeuge mit Drohnen verwechselt hat. Einen konkreten Verdacht auf Drohnenflüge über dem Bundeswehrgelände gibt es nach derzeitigem Stand deshalb nicht.