Leichtes aufatmen in Mechernich

Der Coronaverdacht um eine Ferienfreizeit in Mechernich ist vermutlich glimpflich ausgegangen. Von allen bisher getesteten Kindern liegen jetzt die Ergebnisse vor. Sie sind alle negativ. An der Freizeitveranstaltung Anfang Juli hatten auch vier Kinder aus einer Asylunterkunft teilgenommen, die später Corona-positiv getestet wurden. Daher wurde für die Kontakt-Kinder Quarantäne angeordnet und Testgutscheine ausgegeben.

In dem Zusammenhang ist es zu einer Kommunikationspanne gekommen, die schlimm hätte ausgehen können: Eine Mechernicher Familie mit zwei Kontakt-Kindern aus der Ferienfreizeit ist im späteren Urlaub nicht angerufen worden. Sondern wurde lediglich schriftlich informiert – zu Hause in den Briekasten. Es ist der Klassiker: zwei Behörden – in dem Fall Ordnungsamt Mechernich und Gesundheitsamt im Kreis sind zuständig. Keiner hat die Familie im Urlaub angerufen, weil gedacht wurde, es macht die jeweils andere Behörde. Beide Behörden sprachen von einer Panne, die jetzt aufgearbeitet werden müsse, damit das nicht nochmal passiere.

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