
Lange keine neuen Wolfshinweise in der Eifel
Das Wolfsgebiet in der Eifel gibt es seit gut einem Jahr. Um die Wolfsnachweise in der Eifel ist es ruhig geworden. Im Mai 2019 hat es den letzten Foto-Hinweis in Monschau gegeben. Bis jetzt haben im Kreis Euskirchen schon mehrere Tierhalter Fördermittel beantragt, um Zäune zum Schutz vor dem Wolf aufzustellen. Insgesamt geht es um Fördermittel in Höhe von etwas mehr als 30.000 Euro, sagte uns die Bezirksregierung Köln. Aus dem Kreis Euskirchen habe es genau zehn Förderanträge gegeben.
Es gab zwar lange keine Wolfsnachweise rund um den Kreis Euskirchen, aber die Tierhalter wollen auf den Ernstfall vorbereitet sein. Zur Pufferzone im Wolfsgebiet Eifel-Hohes Venn zählen unter anderem Schleiden, Hellenthal, Mechernich und Blankenheim.
Im Oberbergischen Kreis gab es im November noch neue Nachweise und an einer Brücke bei Köln zuletzt im Juli 2019. In Mechernich will ein Biologe nach eigener Aussage im Januar diesen Jahres einen Wolf zwischen Strempt und der Wallenthaler Höhe gesehen haben. Das hatte er der Polizei gemeldet. Diese Beobachtung ist aber beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW nicht als Hinweis aufgeführt.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.06.2020 15:40