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Lange Haft nach Brandstiftung in Kall-Wahlen
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Lange Haft nach Brandstiftung in Kall-Wahlen

Weil er an einem Haus in Kall-Wahlen Feuer gelegt hat, muss ein 40 Jahre alter Mann für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Die Richter am Aachener Landgericht verurteilten den Mann unter anderem wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 40-Jährige im vergangenen Oktober mit einem bezingetränkten Lappen ein Feuer im Eingangsbereich des Hauses eines Freundes gelegt hatte. Sie nahmen dem Angeklagte nicht ab, dass er seinem Freund nur einen Denkzettel verpassen wollte. Stattdessen attestierten sie Heimtücke und Gemeingefährlichkeit. Der Angeklagte habe den Tod der Hausbewohner billigend in Kauf genommen. Hintergrund der Attacke war ein Streit zwischen dem Angeklagten und seinem Freund.

In das Urteil ist ein früheres Urteil gegen den 40-Jährigen mit eingeflossen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021 14:52

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