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Landwirte im Kreis: Parkinson wird Berufskrankheit
© Daniel Dähling
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Landwirte im Kreis: Parkinson wird Berufskrankheit

Wer regelmäßig mit Pflanzenschutzmitteln arbeitet, der hat ein höheres Risiko, später an der Nervenkrankheit Parkinson zu erkranken. Deswegen gilt Parkinson jetzt offiziell als Berufskrankheit, zum Beispiel auch für die Landwirte im Kreis Euskirchen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.07.2024 14:39

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Bei uns im Kreis sind nach Angaben der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt etwa 500 Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt.

Für sie bedeutet die Neuerung, dass sie bei einer Parkinsonerkrankung einen Anspruch auf medizinische Versorgung bis hin zu Geldleistungen von der Unfallversicherung haben. Das betrifft Menschen in der Landwirtschaft, der Floristik, im Gartenbau und in der Forstwirtschaft.

Die Betroffenen müssen aber nachweisen können, dass sie in ihrem Berufsleben mindestens 100 Tage lang Pestiziden ausgesetzt waren.

Die Gewerkschaft rät allen, die Fragen zu dem Thema haben, sich an ihre Berufsgenossenschaft zu wenden. 

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