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Landgericht muss Euskirchener Raub neu verhandeln
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Landgericht muss Euskirchener Raub neu verhandeln

Das Bonner Landgericht muss sich noch einmal mit einem Raub in Euskirchen befassen. Der Bundesgerichtshof hat das bisherige Urteil in dem Prozess aufgehoben.


Veröffentlicht: Dienstag, 10.01.2023 04:49

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Ab Dienstag rollt das Landgericht den Prozess deshalb noch einmal auf. Der Angeklagte soll 2020 nachts in eine Euskirchener Wohnung eingdrungen sein. Dort habe er Geld und Drogen von dem Bewohner gefordert. Doch er war gescheitert.

Zwei Monate später ist der Mann laut Anklage noch einmal in der Wohnung aufgetaucht. Das Opfer hatte sich allerdings mit einer Machete gewehrt. Die soll der Angeklagte dem Mann abgenommen und ihn selbst verletzt haben. Eine Schädelprellung, gebrochene Nase und Schnittwunden habe das Opfer davongetragen. Damals hatte das Bonner Landgericht den Mann wegen räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Ein neues Urteil soll voraussichtlich nächse Woche Dienstag (17.1.) fallen.

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