
Land will Hilfsprogramm auf den Weg bringen
Am Mittwoch hat der Bund 200 Millionen Euro Soforthilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe im Kreis Euskirchen und der Region beschlossen. Weitere 200 Millionen kommen vom Land NRW. Am Donnerstag will die Landesregierung die Details dieses riesigen Hilfsprogramms auf den Weg bringen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.07.2021 04:39
Auch Ministerpräsident Laschet hat eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung der Auszahlungen zugesagt. Schon am Mittwoch hatten Bundesinnenminister Seehofer und Finanzminister Scholz betont, dass die Soforthilfe für die Hochwasseropfer im Kreis Euskirchen und der Region schnell und unbürokratisch fließen soll. Zum Beispiel ohne „große Einkommens- und Vermögensprüfungen“. Außerdem soll die Hilfe nicht daran geknüpft sein, ob jemand eine Elementarschadenversicherung für sein Haus abgeschlossen hat oder nicht. Wie genau die Auszahlungen organisiert werden und wieviel Geld pro Haushalt oder Person zur Verfügung steht – all das muss jetzt das Land regeln, auch in Abstimmung mit dem Kreis und den Kommunen. Neben der Soforthilfe ist außerdem ein milliardenschwerer Aufbaufonds geplant. Über dessen genaue Höhe soll aber erst entschieden werden, wenn das Ausmaß der Schäden besser absehbar ist.