
Wie die Landtagsabgeordneten Voussem und Nolten mitgeteilt haben, unterstützt das Land NRW das Projekt mit 540.000 Euro. Die Erlebnisse vom Juli 21 seien traumatisch für viele Menschen, besonders auch für Kinder und Jugendliche. Laut einer Analyse für den Kreis Euskirchen benötigen etwa 5.000 bis 8.000 Menschen im Kreis nach der Hochwasserkatastrophe psychologische Beratung. 700 würden demnach an langfristigen psychischen Störungen leiden, wie zum Beispiel an Depressionen, Ängsten und posttraumatischer Belastungsstörung. Das Traumazentrum ist erst mal für zwei Jahre geplant und soll die Betreuung von Kindern, Erwachsenen und Einsatzkräften mit mobilen und stationären Angeboten übernehmen. Nach den zwei Jahren soll der Bedarf neu erfasst werden. Im Kreis Euskirchen wird nach einer Risikoanalyse davon ausgegangen, dass etwa 5000 bis 8000 Flutbetroffenen psychosoziale Unterstützung brauchen.