
Land deckelt Straßenausbau-Beiträge
Die Menschen im Kreis Euskirchen müssen auch künftig bezahlen, wenn die Kommunen Straßen ausbauen. Das sieht ein am Dienstag von der Landesregierung geschlossener Kompromiss so vor. Demnach sollen die Städte und Gemeinden aber nur noch maximal 40 Prozent der Kosten auf die Anwohner umlegen dürfen. Bislang war es teils doppelt so viel.
Gegen diese Praxis hat sich in den vergangenen Monaten viel Widerstand gebildet. Der Bund der Steuerzahler hat auch bei uns Unterschriften gesammelt. Fast 4.500 Menschen aus dem Kreis Euskirchen hatten dabei ein Ende der Beiträge gefordert.
Der Euskirchener CDU-Landtagsabgeordnete Voussem spricht von einer spürbaren Entlastung für viele Anlieger. Das Land werde demnach den Städten und Gemeinden die fehlenden Einnahmen ausgleichen. Die neue Regelung richte sich an Straßenprojekte, die seit dem 1. Januar 2018 begonnen wurden, so Voussem weiter.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.07.2019 15:03