
Die Krankenhauslandschaft in Eifel und Rheinland wird sich wandeln. Das Kreiskrankenhaus Mechernich stellt jetzt aber klar, dass noch nichts entschieden sei. Eine Sprecherin des Krankenhauses sagte, die Klinik gehe davon aus, dass die aktuellen Vorschläge noch einmal korrigiert werden. Derzeit sieht die Planung vor, dass etwa Implantate am Herzen, wie ein Stent, auch künftig in Mechernich durchgeführt werden. Aber bei sogenannten kardialen Devices, wie etwa bestimmte Herzschrittmacher, nicht mehr alles angeboten werden soll.
Die Sprecherin betonte, dass laut Plan nur spezielle Leistungen betroffen sind, vieles in der Kardiologie aber bestehen bleibe.
Das Gesundheitsministerium begründet die Änderungen damit, dass die verschiedenen Krankenhäuser bei bestimmten Behandlungen schon jetzt besser sind als andere.
Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Thilo Waasem, meint: Spezialisierung an sich ist eine gute Idee - so mache das aber keinen Sinn. Denn im Kreis könnten insgesamt 6000 Behandlungen wegfallen – damit fehlt den Krankenhäusern dann einiges an Geld. Waasem fordert, dass deshalb die Finanzierung reformiert wird. Krankenhäuser sollen für ihr Grundangebot bezahlt werden und nicht mehr nur pro Patient und Behandlung.