
In einer Mitteilung kritisiert die IG Kernstadt aus Bad Münstereifel, dass sie von der Verwaltung nicht über die Pläne informiert worden ist. Viele der Betriebe innerhalb des Mauerrings seien darauf angewiesen, mit dem Auto erreichbar zu sein. Vermieter befürchten, dass sie ihre Wohnungen kaum noch zu angemessenen Konditionen vermietet bekommen, wenn Bewohner mit dem Auto nicht mehr vorfahren können. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian versucht zu beruhigen. Die politische Diskussion stehe erst noch an, genau wie eine öffentliche Info.
"Lieferanten müssen immer die Geschäfte anfahren können, Anwohner müssen ihre Stellplätze erreichen können, das ist immer sichergestellt. Auch für eingeschränkte Menschen, die gehbehindert sind oder sonstwo Barrierefreiheit benötigen, wird es Parkflächen geben. Die Sorge kann ich wirklich nehmen, also das wird ein gutes Konzept."
Seit einigen Jahren befasse sich die Verwaltung mit dem Autoverkehr in der Kernstadt – zuletzt im Rahmen des Mobilitätskonzepts. Das daraus hergeleitete neue Verkehrskonzept werde jetzt in der Politik beraten.