
Das Kreistierheim Euskirchen stößt an seine Grenzen. Es werden mehr Tiere aufgenommen, der Platz reicht nicht mehr aus und die finanziellen Mittel sind knapp. Um mehr Hunde unterbringen zu können, soll unter anderem ein zweites Hundehaus gebaut werden. Nach Angaben des Tierheimleiters steigt die Zahl der aufgenommenen Katzen. Außerdem hat das Tierheim über 60 ausgesetzte Kaninchen aufgenommen. Hinzu kommen Hunde, die von den Behörden beschlagnahmt oder sichergestellt werden. Für ihre Unterbringung reichen die bisherigen Kapazitäten nicht mehr aus.
Gelder im Tierheim sind knapp
Für das Tierheim ist das auch eine finanzielle Herausforderung. Die Kommunen im Kreis zahlen zwar einen festen Betrag pro Einwohner und für beschlagnahmte Hunde gibt es vom Kreis zum Beispiel 15 Euro pro Tag. Für zusätzliche Gebäude wie das neue Hundehaus fehlt nach Angaben des Tierheims jedoch eine Förderung. Der Tierheimleiter sieht deshalb die Behörden in der Pflicht. Er wünscht sich mehr Unterstützung, etwa durch Zuschüsse, die Finanzierung notwendiger Gebäude oder eine dauerhaft gesicherte Kostenübernahme.