
Kreiskrankenhaus gut gerüstet
Engpass bei der Schutzkleidung, aber nicht bei den Betten: Im Kreiskrankenhaus in Mechernich blicken die Verantwortlichen ohne Hektik auf die Corona-Pandemie. Zwar dauert es im Moment länger, bis Schutzmasken geliefert werden können, die Kapazitäten an Intensivbetten habe man aber ausreichend ausbauen können, so die Krankenhausleitung.
Drei Operationssäle wurden zu Intensivstationen umfunktioniert. Die Zahl der Intensiv-Betten könnte nun auf knapp 40 erhöht werden. Mit einem Höchststand von mehr als 20 Corona-Intensivpatienten rechnen die Experten in Mechernich Ende Mai.
Gleichzeitig wurde die Patientenzahl deutlich reduziert, im Schnitt um mehr als 100 pro Tag. Deswegen können Mitarbeiter im Moment auch Überstunden abbauen und Urlaub nehmen, im Notfall sind diese aber jederzeit abrufbar. Geplant wird aktuell auch die Aufnahme von Patienten ohne Corona-Erkrankung aus dem Kreis Heinsberg. Mit dieser Maßnahme sollen die dortigen Krankenhäuser entlastet werden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2020 04:55