
Als Grund nennt der Betreiber vor allem die deutlich gestiegenen Kosten. Er hat die beiden Bädern beim Kreiskrankenhaus gemietet, spricht aufgrund der hohen Energiekosten von einem zu großen Risiko. Alleine die Nebenkosten lägen inzwischen bei 120.000 Euro.
Pro Medik bemängelt, dass die Klinik früher regelmäßig Geld zu den Nebenkosten zugeschossen hätte, dies heute aber nicht mehr mache. Wie es mit den Bewegungsbädern in Mechernich und Zülpich weitergeht, kläre sich in den nächsten Monaten.
Eine Sprecherin des Krankenhauses entgegnet, die Energiekosten hätten sich dieses Jahr aufgrund langfristiger Verträge kaum erhöht, der Gaspreis sei sogar konstant geblieben. Für das Kreiskrankenhaus ist nicht nachvollziehbar, dass der Betreiber über eine Schließung nachdenkt. Die Nachfrage nach Schwimmangeboten im Kreis Euskirchen sei hoch und viele Kunden auch bereit die Mehrkosten zu tragen.
Das Krankenhaus plant nach Angaben der Sprecherin Unterstützung aus dem Energie-Fonds zu beantragen und sofern möglich diese an alle Mieter auch weiterzugeben.