
Kreisgesundheitsamt hofft auf Corona-Impfstoff
In den vergangenen Wochen gab es wieder viel Bewegung rund um das Coronavirus. Erst der Ausbruch bei der Mennoniten-Gemeinde in Euskirchen, dann die Fälle in der Flüchtlingsunterkunft. Das Kreisgesundheitsamt hofft auf einen Impfstoff. Vor rund sechs Monaten gab es den ersten Coronavirus-Fall in Deutschland.
Der Leiter des Kreisgesundheitsamtes sagte jetzt, die Situation hier bei uns sei stets beherrschbar gewesen, trotz einzelner Ausbruchsgeschehen. Wie viele Menschen aktuell infiziert sind, wird das Gesundheitsamt wahrscheinlich wieder Montagnachmittag mitteilen. Am Freitag waren es zuletzt 49 Corona-Patienten.
Problematisch sei aktuell, dass viele Menschen mittlerweile nicht mehr wahrnähmen, dass wir immer noch in einer Ausnahmesituation seien. Das sagte uns Christian Ramolla, der Leiter des Kreisgesundheitsamtes.
Er geht davon aus, dass uns die Krankheit weiter ein Leben lang begleiten wird, ähnlich wie Windpocken oder Masern. Er hofft darauf, dass die Menschen sich die Gefährdung durch die Pandemie wieder bewusst machen und wieder stärker auf die AHA-Regeln achten: Abstand, Hygiene und Alltagsmaske.
Besondere Sorgen bereiten Ramolla die Reiserückkehrer. Denn selbst ein negativer Test bedeute nicht, dass man nicht infiziert sei. Das wisse man sicher erst nach 14 Tagen.
Ein Interview mit den wichtigen Fragen rund um das Corona-Virus hat der Leiter des Gesundheitsamtes jetzt im Video-Interview beantwortet.
Veröffentlicht: Montag, 27.07.2020 05:44