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Kreis will Klarheit über Schadstoffe im Boden
© Angestiegener Pegel im Bleibach in Kommern am 14.07.21. Foto: Radio Euskirchen
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Kreis will Klarheit über Schadstoffe im Boden

Das Hochwasser im Kreis Euskirchen hat nicht nur Häuser zerstört, sondern auch Heizöl und Benzin in die Natur gebracht. Der Kreis Euskirchen hat jetzt beim Land NRW 139 Flächen zur Bodenbeprobung beantragt. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.09.2021 04:41

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Dabei handelt es sich nach Angaben eines Kreissprechers um sensible Flächen, etwa Spielplätze. Dafür gebe es Fördermittel. Über den Antrag habe das Land noch nicht entschieden. Dies werde voraussichtlich noch in dieser Woche geschehen. Wann aber nach einem positiven Bescheid die Untersuchungen starten könnten, sei noch unklar. Die Labor-Institute seien durch ein hohes Aufkommen von Aufträgen derzeit ausgelastet. Das Landesumweltamt hat für einen ersten Eindruck in den Flutgebieten im Kreis Euskirchen bereits Stichproben vom Schlamm genommen. Dabei wurden Rückstände festgestellt. Der Schadstoffgehalt in den Proben sei aber niedrig, so dass nicht von einer akuten Gefahr auszugehen sei. Es würden noch weitere Proben analysiert, heißt es.


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