
Für Menschen und andere Tiere ist die Schweinepest ungefährlich. Für Wild- und Hausschweine endet sie fast immer tödlich. Deshalb sollen Schweinehalter ihre Sicherheitsmaßnahmen überprüfen, Jäger sollen an toten oder erlegten Tieren Blutproben nehmen.
Wenn bei den Tieren Verdacht auf Krankheiten besteht, verlangt das Veterinäramt eine Meldung des Fundortes. Auch Passanten sollen mithelfen, um die Ausbreitung nicht zu fördern. Der Kreis Euskirchen bittet sie, zum Beispiel keine Fleisch- oder Wurstreste in der Natur zu entsorgen. Sie könnten die Krankheit auf andere Schweine übertragen.
Nachdem es vergangenes Jahr in der Nähe von Mainz einen Fund gegeben hat, ist die Tierseuche inzwischen etwa 100 Kilometer an den Kreis Euskirchen herangerückt.