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Kreis Euskirchen war Kernegion der Hexenverfolgung
© Kreis Euskirchen
Hexenkarte
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Kreis Euskirchen war Kernegion der Hexenverfolgung

Die heute zum Kreis Euskirchen gehörenden Dörfer und Städte gehörten zur Kernregion der Hexenverfolgung in Deutschland. Diese These wird jetzt durch neue Erkenntnisse des Geschichtsvereins des Kreises Euskirchen unterstützt. Der Verein hat bei seinen Untersuchungen mit renommierten Forschern zusammengearbeitet, heißt es vom Kreis Euskirchen. Das Ergebnis ist eine interaktive sogenannte „Hexenkarte“, die jetzt online ist. Dort werden Zusammenhänge und Netzwerke gezeigt, die es in der Nordeifel am Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts gegeben hat. Die Massenverfolgung von vermeintlichen Hexen pflanzte sich demnach wie eine Epidemie von einem Ort zum nächsten fort. Begünstigt wurde das durch die besonders kleinteiligen Herrschaftsverhältnisse in der Nordeifel. Auch Machtgier, Missernten und die Pest spielten eine Rolle, sagen die Forscher. Wo genau vermeintliche Hexen verbrannt wurden und wer die Opfer waren, ist auf der Karte zu sehen: www.geschichtsverein-euskirchen.de/die-hexenprozesse-im-kreis/

 

 

Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2020 12:21

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