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Kreis Euskirchen sucht Lösung gegen Waschbär-Ausbreitung
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Kreis Euskirchen sucht Lösung gegen Waschbär-Ausbreitung

Der Waschbär ist im Kreis Euskirchen inzwischen überall zu finden und das wird zum Problem für Natur und Mensch. Eine Vorlage der Kreisverwaltung zeigt, wie verbreitet die Tiere bereits sind.

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Die Kreisverwaltung arbeitet gemeinsam mit den Jägern daran, die Jagd zu erleichtern. Außerdem empfiehlt der Kreis jedem, die Mülltonnen zu sichern und Waschbären auf keinen Fall zu füttern.

Im vergangenen Jahr haben Jäger im Kreis Euskirchen 217 Waschbären erlegt oder tot gefunden. Die Tiere sind inzwischen flächendeckend im Kreisgebiet verbreitet - von der Börde bis in die waldreichen Gebiete der Eifel. Das wird zum Problem für Amphibien: Waschbären suchen Laichgewässer im Frühjahr gezielt als Nahrungsquelle auf. Auch Vögel, Reptilien und geschützte Arten wie die Weinbergschnecke sind betroffen.

Im Nationalpark Eifel soll sogar ein Schwarzstorchgelege durch Waschbären verloren gegangen sein. Die Kreisverwaltung hat deshalb Schutzmanschetten an Horstbäumen angebracht.

Wer den Waschbären einmal im Haus hat - etwa in der Garage oder auf dem Speicher – sollte diese Bereiche so zu verschließen, dass der Waschbär nicht mehr reinkommt. An einer Vereinfachung der Bejagungsregeln arbeitet die Verwaltung gerade noch.

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