
Bei den Wiederkäuern kann die Krankheit zum Tod führen, für Menschen ist der Erreger dagegen nicht gefährlich. Im Kreis Euskirchen hat die Krankheit vor allem Auswirkungen auf den Handel mit den Tieren. Laut Kreisbauernschaft verkaufen Landwirte bei uns zum Beispiel neugeborene Kälber an andere Milchbetriebe oder Rinder gehen an Mastbetriebe und dann zur Schlachtung. Das Virus sorge jetzt für einen Preisverfall in unserer Region. Und die Bauern müssen sich beim Handel an bestimmte Regeln halten, heißt es auch vom Kreisveterinäramt. Sollen die Tiere in ein Gebiet kommen, in dem das Virus noch nicht aufgetreten ist, dann müssen sie vorher eine Zeit lang mit Insektenschutz besprüht werden. Hintergrund ist, dass vor allem Mücken das Virus übertragen. Außerdem muss das Tier dann per PCR-Blutuntersuchung negativ auf das Virus getestet sein.