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Kreis Euskirchen: Mehr Bewerber, weniger Lehrstellen
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Kreis Euskirchen: Mehr Bewerber, weniger Lehrstellen

Im Kreis Euskirchen steigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung, während Betriebe weniger Stellen anbieten. Trotzdem sind noch rund 400 Ausbildungsplätze frei, auch in beliebten Berufen wie im kaufmännischen Bereich und im Handwerk.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2026 05:12

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Im Kreis Euskirchen ist die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber für eine klassische Berufsausbildung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig bieten die Betriebe weniger Ausbildungsstellen an. Nach Angaben der Agentur für Arbeit sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz trotzdem weiterhin gut. Im Kreis Euskirchen sind noch fast 400 Stellen unbesetzt. Darunter sind auch viele Angebote in Berufen, die bei Jugendlichen besonders gefragt sind. Dazu zählen vor allem kaufmännische Berufe.

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Positive Signale der IHK und der Handwerkskammer

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Auch aus anderen Bereichen gibt es positive Signale. Die Industrie- und Handelskammer meldet mehr Ausbildungsverträge als im Vorjahr. Besonders deutlich zeigt sich das im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in der Metalltechnik. Im Handwerk bleibt der Beruf des Kfz-Mechatronikers besonders gefragt. Dahinter folgen Dachdecker sowie Elektronikerinnen und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Nach Angaben der Handwerkskammer sind knapp 12 Prozent der Handwerks-Azubis weiblich oder divers. Auffällig ist auch die Entwicklung im Friseurhandwerk. Im Kreis Euskirchen gibt es dort aktuell nur noch 10 Auszubildende. Darunter ist nur eine Frau.

Eine Besonderheit auf dem Ausbildungsmarkt ist nach Angaben der Agentur für Arbeit das Fehlen vieler Abiturientinnen und Abiturienten. Grund dafür ist die Rückkehr zum neunjährigen Bildungsgang an den Gymnasien. Im Handwerk lag der Anteil der Bewerberinnen und Bewerber mit Abitur in früheren Jahren bei rund 18 Prozent.

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