
Konzepte und Schulung gegen Waldbrände im Nationalpark Eifel
Große Waldbrände im Nationalpark Eifel wären nicht nur eine Gefahr für Mensch und Tier, sondern auch für die Biodiversität. Die Verantwortlichen versuchen mit zahlreichen Maßnahmen, Waldbränden vorzubeugen und sich entsprechend vorzubereiten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.03.2023 10:00
In dieser Woche hat es dazu eine Übung gegeben. Dabei haben Experten rund 40 Parkmitarbeiter in der Erstbekämpfung von entstehenden Bränden geschult. Geübt wurde auch der Umgang mit sogenannten Löschrucksäcken und neuen, multifunktionalen Werkzeugen zur Brandbekämpfung. Sie gehören künftig zur Ausstattung aller Dienstfahrzeuge und Einrichtungen des Nationalparks. Gemeinsam mit den Leitstellen der Kreise Euskirchen und Düren sowie der Städteregion Aachen hat der Nationalpark schon in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Brandschutzkonzept entwickelt. Gleichzeitig beruhigen die Verantwortlichen: Die Gefahr von verheerenden Waldbränden wie in Ostdeutschland im vergangenen Sommer sei im Nationalpark geringer. Das liege an den anderen Boden- und Klimaverhältnissen und an der natürlichen Entwicklung des Nationalparks zu einem Laubmischwald. Entscheidens sei aber auch das Verhalten der Besucher des Nationalparks. Denn mit Abstand die meisten Waldbrände in Deutschland würden durch den Menschen verursacht.