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Konsequenzen aus Bestechungsfällen in der JVA Euskirchen
© Daniel Dähling
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Konsequenzen aus Bestechungsfällen in der JVA Euskirchen

Die Bestechungsaffäre rund um das Euskirchener Gefängnis zieht immer weitere Kreise. NRW-Justizminister Limbach hat in Düsseldorf ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt.

Veröffentlicht: Freitag, 29.05.2026 12:47

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Vor rund drei Wochen hat es eine große Durchsuchung in der Euskirchener Justiz-Vollzugsanstalt gegeben. Mehrere Häftlinge haben offenbar Personal bestochen, um Informationen über Kontrollen zu bekommen. Häftlinge in der JVA Euskirchen konnten sich offenbar regelrechte „Abos" erkaufen, um vor Kontrollen gewarnt zu werden.

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Justizminister hat Maßnahmen vorgestellt

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NRW-Justizminister Limbach hat in Düsseldorf ein Maßnahmenpaket für alle Gefängnisse im Land vorgelegt: Täter aus der organisierten Kriminalität sollen zum Beispiel nicht mehr so leicht in den offenen Vollzug kommen. Die Justiz schaut sich alle Häftlinge jetzt nochmal genau an, die eigentlich bald verlegt werden sollten. Außerdem gilt beim Wechsel in den offenen Vollzug künftig das Vier-Augen-Prinzip – die Gefängnisleitung muss immer mit einbezogen werden. 

Ein Mitglied einer berüchtigten Leverkusener Großfamilie soll geblitzt worden sein, als er offiziell eigentlich in seiner Zelle sitzen sollte. Andere sollen zum Schein in die Nähe der JVA Euskirchen gezogen sein, um ihre Haft hier in Euskirchen antreten zu können.

Die Bonner Staatsanwaltschaft spricht von umfangreichen Ermittlungen gegen acht Vollzugsmitarbeiter wegen Bestechlichkeit und gegen drei Ex-Gefangene wegen Bestechung. 

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