
In der Resolution steht, die finanzielle Lage der Kommunen sei inzwischen dramatisch und könne aus eigener Kraft nicht mehr bewältigt werden. Ein Grund für die angespannte Lage seien vor allem die stark gestiegenen Ausgaben für Sozialleistungen. Allein die wesentlichen Sozialleistungen im Kreis Euskirchen sind demnach innerhalb von zehn Jahren um rund 80 Millionen Euro bzw. etwa 70 Prozent gestiegen.
Zur Entlastung fordert der Kreis jetzt konkret unter anderem einen größeren Anteil an der Umsatzsteuer für die Kommunen und mehr Unterstützung bei der Eingliederungshilfe und den Kosten für Pflege. Außerdem sollen Bund und Land gesetzliche Vorgaben und Standards stärker an den tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten der Kommunen ausrichten. Und auch bei der Finanzierung der Krankenhäuser dürften die Kosten nicht bei den Kommunen hängen bleiben.