
Kölner Stadtanzeiger: Große Umstrukturierung
Die Kölner Stadt-Anzeiger Medien stellen die Produktion ihrer Lokalteile neu auf. Die Rheinische Redaktionsgemeinschaft, die bisherige Dachgesellschaft der Lokalredaktionen, wird Ende September aufgelöst; das gilt auch für die Redaktion im Kreis Euskirchen. 57 Vollzeitstellen sind im gesamten Rheinland betroffen.
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Regio-Teams und mehr Künstliche Intelligenz
Als Grund werden seit Jahren sinkende Zeitungsauflagen genannt. Neue Technologien wie KI ermöglichten grundlegend neue Arbeitsmodelle, heißt es in einer Pressemitteilung. Inhalte würden künftig kanalübergreifend von „digitalen Regioteams“ erstellt und anschließend individualisiert für Apps, Digitalportale sowie E-Paper aufbereitet. Dafür soll auch künstliche Intelligenz stärker genutzt werden. Eine gedruckte Zeitung soll es weiterhin geben. Mitarbeitende der digitalen Regioteams sollen in den Regionen präsent bleiben. Wo und wie viele, wurde noch nicht mitgeteilt. In den kommenden Wochen sollen die ersten lokalen Digitalportale starten. Sie sollen noch aktuellere Berichterstattung, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung sowie zusätzliche Zugänge zu lokalen Informationen und Geschichten bieten, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
57 Stellen fallen weg
Für die betroffenen Redakteurinnen und Redakteure in den bisherigen Lokalredaktionen sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Einige hätten sich bereits erfolgreich auf Stellen in den neuen Regio-Teams beworben.