
Klimawandel und Pilz gefährden Salamander im Kreis Euskirchen
Ein Pilz setzt dem Feuersalamander bei uns in der Eifel weiter zu. Das beobachten Naturschutz-Experten. Seit sechs Jahren breite sich demnach die Salamander-Pest aus – und das nicht mehr nur in der Nordeifel.
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021 13:53
Ein tödlicher Hautpilz bedroht die Tiere. Experten vermuten, dass er von Asien eingeschleppt worden ist. Menschen verbreiten die Sporen unbemerkt weiter. Fußgänger und Radfahrer sollten unbedingt auf den Wegen bleiben, um die Salamander zu schützen, sagen Experten der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz. Inzwischen taucht der Pilz auch im Ruhrgebiet und in Bayern auf.
Doch das ist nicht alles: Auch der Klimawandel ist ein Problem für die Tiere. Trockenheit und Hitze lassen Bachläufe zunehmend austrocknen. Die brauchen die Tiere aber, um ihre Larven abzusetzen. Somit könne der Klimawandel ein wesentlicher Faktor werden, dass der Feuersalamander ausstirbt, warnen die Experten. Schon 2017 hatten sie einen deutlichen Bestands-Rückgang registriert.