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Keine wirkliche Verbesserung beim Medikamente-Mangel
© Foto: Daniel Dähling
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Keine wirkliche Verbesserung beim Medikamente-Mangel

Die Corona-Krise hat sich bisher noch nicht spürbar auf den Medikamente-Mangel im Kreis Euskirchen ausgewirkt. Ein Sprecher vom zuständigen Apothekerverband Nordrhein hat noch vor einigen Monaten Schlimmeres befürchtet.

Der Mangel sei weiterhin deutlich zu spüren, habe sich aber in der Corona-Zeit nicht weiter verschlimmert. Werner Klinkhammer vom Apothekerverband sagt, durch Corona gebe es mehr Kontrollen in China und Indien, wo viele Wirkstoffe herkommen. Er hat befürchtet, dass dadurch noch weniger Medikamente hier bei uns angekommen. Aber bei einigen Medikamenten hat sich die Lage sogar minimal entspannt. Zum Beispiel bei Antibiotika. Bestimmte Herz-Medikamente sind allerdings weiter selten und oft nur noch von wenigen Herstellern verfügbar. Wer also ein bestimmtes Produkt vom einem bestimmten Hersteller haben will, der muss sich weiterhin umstellen und sich mit dem zufrieden geben, was gerade in der Apotheke vorhanden ist. 

Durch den Preisdruck ist der Medikamente-Mangel immer größer geworden. Viele Hersteller haben ihr Geschäft ins Ausland verlagert.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2020 05:39

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