Anzeige
Keine großen Silvestereinsätze im Kreis Euskirchen
© S. Edl
Teilen:

Keine großen Silvestereinsätze im Kreis Euskirchen

Die Polizei im Kreis Euskirchen hat in der Silvesternacht weniger Einsätze registriert als im Jahr davor. Im gesamten Kreisgebiet kam es zu 28 Einsätzen mit Silvesterbezug. Im Jahr davor waren es 53 Einsätze.

Veröffentlicht: Samstag, 01.01.2022 10:38

Anzeige

In zehn Fällen ging es um Körperverletzungen. Es gab eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung. Es wurden sieben Platzverweise erlassen. Eine Person musste die Polizei in Gewahrsam nehmen.

Anzeige

Alkoholkontrollen in der Silvesternacht

Anzeige

Auch wurde auf den Straßen kontrolliert, ob Betrunkene mit dem Auto unterwegs waren. Insgesamt wurden 62 Fahrzeuge im Kreis Euskirchen kontrolliert. Einem 29-jährigen Autofahrer aus Stadtkyll wurde eine Blutprobe entnommen. Er habe auf die Polizeibeamten nicht fahrtüchtig gewirkt, heißt es.

Anzeige

Silvesterbilanz in der Region

Anzeige

Auch die Bonner Polizei spricht von einer „weitestgehend ruhigen Silvesternacht“. Sie wurde zu Streitigkeiten, Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigungen gerufen.

Am Neujahrstag gegen 00:40 Uhr gab es einen Brand in Bonn-Lengsdorf. Nach Polizeiangaben stand ein Trampolin im Garten eines Einfamilienhauses in Flammen. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, ein Schaden an dem Wohnhaus entstand nicht. Neben dem Trampolin wurde ein Feuerwerkskörper gefunden. Möglicherweise war die Rakete für den Brand verantwortlich, so die Polizei. Die Bonner Polizei weist darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Einsatzbilanz handelt. Es könnten noch weitere Anzeigen bei der Bonner Polizei eingehen oder die vorhandenen müssten im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden.

Aus Hennef im Rhein-Sieg-Kreis wurde ein tödlicher Unfall gemeldet. Bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers kam ein 37-Jähriger ums Leben, ein 39-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt. Die beiden Männer hatten nach Polizeiangaben mit einer zehnköpfigen Gruppe Silvester gefeiert und sich kurz nach Mitternacht Zeugenaussagen zufolge etwas von der Gruppe abgesetzt. Plötzlich habe es einen sehr lauten Knall gegeben und die beiden hätten schwer verletzt am Boden gelegen. Die Polizei vermutete am frühen Samstagmorgen, dass es sich um einen selbstgebauten Böller gehandelt haben könnte.

In Köln kamen nach Angaben eines Polizeisprechers von Mitternacht an relativ viele Menschen in die Innenstadt und ans Rheinufer. Vor allem in der Altstadt und auf den Ringen seien Abstände nicht eingehalten worden. Die Polizei registrierte in Köln deutlich mehr Straftaten als beim Jahreswechsel 2020/21. Das Kölner Ordnungsamt hat in der Silvesternacht mehrere illegale Partys mit Hunderten Teilnehmern aufgelöst und zwei Clubs geschlossen, die trotz Verbots geöffnet hatten. Eine illegale Feier im Bauch der Deutzer Rheinbrücke sei ebenso beendet worden wie geheime Ravepartys mit mehreren hundert Teilnehmern, teilte die Stadt am Samstag mit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige