
Es wird trotzdem bis mindestens Mitte 2025 dort keine Bahn fahren. Der Grund ist, dass die Bahn an die Sanierungsarbeiten gleich die Arbeiten für die Elektrifizierung der Strecke dranhängt. Während der Sanierungsphase wurden dafür auch schon Vorarbeiten geleistet. Und darum will die Bahn nicht erst wieder die Strecke für einige Monate freigeben, um sie dann später doch wieder zu sperren. Da soll jetzt in einem Rutsch weitergearbeitet werden.
Die Elektrifizierung hat es in sich. Nur ein Beispiel: in Tunneln – wie bei Kall – müssen die Gleise tiefergelegt werden, damit über der Bahn später Platz für die Oberleitung ist.
Diese Arbeiten werden jetzt im Sommer und auch 2025 noch mal für lange Sperrungen zwischen Euskirchen und Kall sorgen.
Mehrere Sperrungen geplant
Mehrere Streckensperrungen plant die Bahn neben der derzeit schon bestehenden Sperrung zwischen Kall und Gerolstein. Konkret sind das - Stand heute:
- 25. Juni bis 2. September 2024: zwischen Euskirchen und Kall
- 13. Oktober bis 27. Oktober 2024: zwischen Erftstadt und Hürth-Kalscheuren
- 6. Januar bis 15. Juni 2025: zwischen Euskirchen und Kall
Ab Mitte Juni 2025 soll voraussichtlich für ein paar Monate ein durchgehender Zugbetrieb zwischen Köln und Gerolstein möglich sein. Ehe dann ab 13. Oktober 2025 bis Ende März 2026 wieder die Strecke zwischen Nettersheim und Gerolstein sowie kurzzeitig auch die Strecke zwischen Mechernich und Kall gesperrt werden muss.
Ein durchgehender Betrieb auf der gesamten Eifelstrecke bis nach Trier ist nach derzeitiger Planung nur für zwei Wochen im Herbst 2025 und im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.